CMYK zu PANTONE

Das Auswählen einer Farbe ist meistens nicht einfach: Sobald man sich für eine Farbe entschieden hat, kommt oft die Herausforderung, davon eine PANTONE Farbe zu definieren oder die RGB Werte herauszufinden.

Ich habe unten eine CMYK Farbe definiert und möchte die passende Pantone Farbe dazu finden. Pantone C steht für Coated (glänzend), U steht für Uncoated (Matt) und sollte passend zum Papier gewählt werden.

Bei allen drei Programmen (Illustrator, Photoshop & Indesign) habe ich dieselben Arbeitsfarbräume gewählt (Bearbeiten > Farbeinstellungen) und mit Bridge synchronisiert. In meinem Fall: RGB = sRGB / CMYK = ISO Coated v2 300% (ECI). Wichtig: Je nach gewählten Arbeitsfarbräume könnten die Umwandlungswerte anders aussehen.

Ich habe ein Grün mit den CMYK Werten (100 Cyan, 10 Magenta, 100 Yellow und 0 Black) gewählt und bekomme via: PANTONE COLOR FINDER PANTONE 3522 C als erste und 355 C als zweite Empfehlung:

Wenn ich für dasselbe Grün (100 Cyan, 10 Magenta, 100 Yellow und 0 Black) in Adobe Illustrator eine PANTONE C Farbe suche, bekomme ich dasselbe Resultat, PANTONE 355 C:

Ein weiterer Weg wäre meinen PANTONE COLOR BRIDGE Fächer zu verwenden und sehe dort aber meistens andere Werte – vor allem im RGB – als in meinen Adobe Programmen:

Der Grund dazu wird hier direkt von PANTONE erklärt, bitte Hinweis unten lesen:

Dann gebe ich dieselben CMYK Werte in Adobe Photoshop via Farbwähler ein, um die passende PANTONE Farbe zu finden und bekomme dasselbe Resultat PANTONE 355 C. Werde aber wieder bemerken, dass die Werte – vor allem im RGB – wieder nicht überall übereinstimmen. (bitte Hinweis von PANTONE oben lesen)

PANTONE zu CMYK:

In Adobe Illustrator kann man mit dem Bedienfeld FARBFELDER die Pantone Farbe in eine Prozessfarbe (CMYK), RGB oder Graustufen umwandeln und gleichzeitig als GLOBALE Farbe abspeichern. GLOBALE Farben haben zwei Vorteile:
1. man kann eine GLOBALE Farbe prozentual mit dem FARBE Bedienfeld heller stellen
2. werden GLOBALE Farben – bei einer Farbänderung via FARBFELDER – auf sämtlichen Objekte wo diese Farbe benutzt wurde – automatisch übertragen. Siehe weitere Info’s bezüglich Globalen Farben.

Ähnlich funktioniert es in Adobe InDesign, nur muss man dort keine GLOBALE Farben erstellen. Man kann den Farbton prozentual niedriger einstellen und kann damit die Farbe prozentual heller machen.
Ein weiterer Bonus der FARBFELDER: man kann dort eine Farbe mit Doppelklick öffnen und die Werte ändern. Sofort wird diese Farbänderung auf sämtlichen Objekte – wo diese Farbe benutzt wurde – automatisch übertragen.

Hier geht’s zu meinem nächsten Artikel: Das ABC der Farben Einführung-ins-Farbmanagement

Viel Freude mit den Adobe Programmen!

Sonnige Grüsse

Miriam Selmi Reed

Eidg. dipl. Grafikerin / SVEB 1


Einführung ins Farbmanagement

Empfohlenes Lehrmittel: Das ABC der Farbe / Rheinwerk Verlag

Wichtige Keyfaktoren im Umgang mit Farbe:
-Entwicklung von Basiswissen im Umgang mit Farbmanagement für den praktischen Alltag
-Sinnvolles Einsetzen von ICC-Farbprofilen und Kenntnisse über die Unterschiede der einzelnen Profile (konsistente -Farbwiedergabe von der Dateneingabe bis zur Ausgabe für Print oder Web)
-Verständnis der Zusammenhänge von ICC-Profilen und Farbräumen
-Effizientes Einsetzen des Farbmanagements
-Farbechter Umgang mit Daten von der Eingabe bis zum Druck
-Ausgabe von PDFs für unterschiedliche Druckverfahren mit Farbmanagement

FARBEN UND IHRE WIRKUNG:

PowerPoint: Farbsymbolik

HANDOUT Farbpsychologie nach Eva Heller: Farbsymbolik_handout

FARBEN und IHRE WIRKUNG,
Seiten 148 – 177: Rot, Orange, Gelb, Gelbgrün, Grün, Blaugrün, Cyan, Mittelblau, Blau, Violett, Magenta, Braun, Grau, Weiss und Schwarz in ihren Eigenschaften, Assoziationen und Anwendung erklärt.

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Farbkontraste nach Johannes Itten: ABC der Farbe, ab Seite 252
Hell/Dunkelkontrast Seite 254: ist z.B. Schwarz/Weiss
Farbe-an-sich-Kontrast Seite 256: besteht aus starken Primärfarben
Komplementärkontrast Seite 258: bestehen aus den gegenüberliegenden Farben im Farbkreis
Kalt/Warmkontrast Seite 260: Kalte Farben wie Grün/Blau/Violett im Kontrast zu Rot/Gelb/Orange
Qualitätskontrast Seite 262: wird die reine Farbe mit Schwarz “vergraut”
Bunt/Unbuntkontrast Seite 264: wenn bunte Farben mit Schwarz, Weiss oder Grau kombiniert werden
Quantitätskontrast Seite 266: betrifft die Grössenverhältnisse der Farbflächen
Farbharmonien Seite 268: spielen eine wichtige Rolle in der Gestaltung
Simultankontrast Seite 130: das Auge versucht in der Umgebung einer Farbe automatisch die Komplementärfarbe zu finden. Der Simultankontrast (simultan = gleichzeitig oder wechselseitig) beschreibt auch die Wechselwirkung von nebeneinanderliegenden Farbflächen.
Farbharmonien ab Seite 268: spielen eine wichtige Rolle in der Gestaltung

1. Grundlagen Farbmanagement
Wissenswertes zu Farbe, Farbmodelle und Farbräume
-Was ist ein Farbraum oder ein “Gamut”? ABC der Farbe, ab Seite 198:
CMYK-Farbmodell, Cyan, Magenta, Yellow, K Black, sind subtraktive Körperfarben oder Prozessfarben (Vier-Farben-Druck): können im idealfall bis zu ca. 600 000 Farbtöne umfassen.
RGB-Farbmodell, Rot, Grün, Blau sind additive Lichtfarben: können bis ca. 17 Millionen Farbtöne erreichen. Der Standard nennt sich sRGB. Adobe RGB kann je nach Monitor bis zu einer Milliarde abdecken.
HSB-, HSV- und HSL Farbmodelle, basieren auf den Grundfarben Rot, Grün, Blau. H=Hue (Buntton), S=Saturation (Sättigung), B=Brightness (Helligkeit), V=Value (Wert) und L=Lightness (Helligkeit). Diese 3 Farbmodelle sind als Bedienungshilfe zu verstehen und nicht als technische Farbräume wie CMYK, RGB und LAB.
LAB-Farbmodell, LAB Farben in Adobe Photoshop
HLC-Farbsystem, H=Hue (Buntton), L=Lightness (Helligkeit), C=Chroma (Sättigung). Bis jetzt nur in der Open-Source-Publishing Software Scribus gefunden.
Volltonfarbe, Buchfarbe, Schmuckfarbe, Sonderfarbe und Zusatzfarbe sind vorgemischte Farben, die quasi direkt aus dem Farbkübel in die Druckmaschine abgefüllt werden. Vor allem bei Silber, Gold, Metalltöne sowie Leuchtfarben sind Volltonfarben ein MUSS, da man diese Farben nicht mit CMYK drucken kann.
Pantone ist ein Vollton-Farbsystem, C=Coated (gestrichenes Papier) und U=Uncoated (ungestrichenes Papier). Grossfirmen benutzen meistens Volltonfarben in ihren Logos um zu garantieren, dass die Farbe ihres Logos immer gleich gedruckt wird und keine Farbabweichungen entstehen.
HKS, ist eine Alternative zu Pantone, auch dort werden die Farben nummeriert, werden gemischt geliefert und werden daher ohne Farbabweichung gedruckt.
RAL, werden nicht in der Druckindustrie benutzt, sondern im Baugewerbe.

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-Die Vorteile von sRGB zu Adobe RGB
sRGB, Seite 352 wurde im 1996 als Standard für normale Bildschirme eingeführt
Adobe RGB, Seite 354 hat einen grösseren Farbraum im Grün-Bereich und mehr Kontrast
sRGB ist ideal für crossmedialen Einsatz für verschiedenen Ausgabesysteme und Programme wie Microsoft und Web. Adobe RGB hat im grünen Bereich einen grösseren Farbraum, ist ansonsten aber fast identisch.
sRGB versus Adobe RGB
WORKSHOP von Peter Jäger, pro2media: Grafik- und Bildaten crossmedial aufbereiten
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-Farbmodelle und ihre Anwendung
Farbprofile einfach erklärt
-Die Welt der ICC-Profile
European Color Initiative ECI.org > Download Bereich für Farbprofile
-Profile in Anwenderprogrammen

2. Anwendung der Farbprofile Seite 349: Simulationen verschiedener Farbprofile
Arbeiten mit Farbprofilen
-Richtige Farbeinstellungen für unterschiedliche Ausgaben
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-Vom RGB zum CMYK
Farbprofile zuweisen oder umwandeln?
Profil zuweisen: Ermöglicht die Auswahl eines anderen Profils. Die Anwendung weist dem Dokument das neue Profil zu, ohne die Farben in den Profilfarbraum zu konvertieren. Das Erscheinungsbild der Farben auf Ihrem Monitor kann sich dadurch erheblich verändern. PROFIL ZUWEISEN funktioniert ähnlich wie bei einer Etikette – wenn man diese wegnimmt kehrt das Bild wieder in den Ursprung zurück. TIPP: ZUWEISEN ist IDEAL um anzuschauen wie sich die Farben in einem anderen Farbprofil verhalten.

Profil umwandeln: Seite 362: Konvertiert die Dokumentfarben in ein anderes Profil! D.h. du rechnest die Farbwerte in den anderen Farbraum um. Das gewählte FARBPROFIL wird mit diesem Befehl permanent umgewandelt.

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-Ausgabe von PDFs: Welches PDF soll ich nehmen?
Die Ausgabe eines PDF’s für eine professionelle Druckerei hängt auch mit dem Bildimport zusammen.
Bildimport traditionell: Beim traditionellen Workflow werden die Bilder in Photoshop oder Affinity Photo mit dem gewünschten Farbprofil sowie Grösse und Auflösung korrekt aufbereitet. PDF Export traditionell: unter AUSGABE “Keine Farbkonvertierung”. Da diese bereits vorgenommen wurde.

Bildimport medienneutral: Hier werden die Originalbilder im sRGB direkt ins Indesign oder Affinity Publisher importiert. Die Grösse wird im Layoutprogramm angepasst. Die Auflösung und Farbprofile werden beim PDF Export vorgenommen.
PDF Export medienneutral: Seite 366: unter AUSGABE “In Zielprofil konvertieren (Werte beibehalten) und das Zielprofil wählen. Z.B. ISO Coated v2 300% (ECI).
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-Tipps und Tricks im Umgang mit Farbe
Farbtiefe, Seite 308: besagt wieviele Farben ein Digitalbild enthalten kann: 8-Bit Graustufen = 256 Grautöne / 8-Bit-Farbbild = 256 Farbtöne / 24-Bit-Farbbild = 17 Millionen Farbtöne
DUPLEX, Seite 305: besteht aus zwei Farbkanälen, zwei Pantone Farben nach Wahl
Digitales Native, Seite 312: das DNG Format wurde von Adobe entwickelt und ist ein RAW Format, ideal zum Bearbeiten in Adobe Lightroom.
RAW, Seite 314: Die digitalen Rohdateien bieten eine höhere Qualität und haben viel mehr Möglichkeiten, die Bilder nachträglich am Computer zu bearbeiten und zu korrigieren. RAW-Formate bieten einen deutlich besseren Dynamikumfang und präzisere Helligkeitsstufen.
Bildentwicklung, Seite 318: mit einem RAW-Konverter können Weissabgleich, Belichtung, Kontraste, Lichter und Tiefen vorgenommen werden, bevor man mit der eigentlichen Bildretusche in Photoshop beginnt.
Histogramme, Seite 322: machen die Tonverteilung eines Bildes sichtbar.

-Papierwahl und Farbe
Gestrichenes Papier, Seite 359: wenn die rauhe Oberfläche versiegelt ist, spricht man von einem gestrichenen “coated” Papier.
Ungestrichenes Papier, Seite 360: Naturpapiere “uncoated” eher mattes Papier.

Color-Management-Workflow Seite 368: CM (Color Management) steht für den gesamten Workflow von der Fotoaufnahme, zum Design bis zum Druck.
Kalibrierung, Seite 372: Drucker und Bildschirme kalibrieren
Farbmanagement Seite 374: über die FARBEINSTELLUNGEN der Adobe Bridge lässt sich das Farbmanagement der Adobe-Creative-Cloud Programme synchronisieren.
Arbeitsfarbräume, Seite 376: in Photoshop kann man die Farbeinstellungen definieren, können auch gespeichert werden und stehen dann in BRIDGE zur Synchronisation zur Verfügung.

Proof, Seite 378: in Photoshop, Indesign und Illustrator kann man einen Softproof erstellen. Damit kann der Druck mit verschiedenen Farbprofilen simuliert werden. Menü > Ansicht > Proof einrichten

3. Welche Fehler passieren in der Praxis?
-Tipp vom Kursleiter: ich empfehle den Farbauftrag zu überprüfen. Farbauftrag in InDesign kontrollieren

Grafik- und Bilddaten crossmedial aufbereiten

Wie schafft man einen gleichbleibenden Farbeindruck in unterschiedlichen Druck- und elektronischen Ausgaben? Sind Ihre Dateien wirklich ausgabeneutral und aufbereitet für «Crossmediales Publizieren»? Wie definieren Sie Farbe in Programmen welche weder CMYK noch Sonderfarben unterstützen?

Mit dem Ansatz von freieFarbe zeigt Peter Jäger, von pro2media gmbh, in diesem Webinar einen praxisorientierten Lösungsansatz, wie Sie Farbe sicher in den Griff bekommen.

Webinar IDUG Stuttgart: Grafik- und Bilddaten crossmedial aufbereiten
Inhalt:
– Vorstellung Verein freieFarbe e.V. und pro2media gmbh
– Was verlangt der Kunde? Gleichbleibende Farbe über sämtliche Ausgaben?
– Für welche Ausgaben (Offset- oder Digitaldruck, Kopiersysteme, elektronische Ausgaben)
– Umgang mit Farben bisher: mehrere Logos- und Bildvarianten
– Logo Entwicklung heute: anhand pro2media gmbh, ausgehend von nur einer Logovariante
– Crossmediale Farben bestimmen
– Einsatz von Hilfsmitteln wie digitaler- und gedruckter Farbatlas und Gamutmap.com
– Sauberes Farben CD erstellen mit eindeutig definierten Werten
– Umsetzung in den Softwaren (Word, FileMaker, InDesign, Illustrator, Web CMS, OpenSource usw.)
– Verarbeitung in den Druckereien (anhand Callas pdfToolbox)
– Fragen und Antworten

Zum Referenten:

Peter Jäger
Techno-Polygraf mit eidg. Fachausweis
Inhaber von pro2media gmbh
p2m.ch


Diese Links erwähnt Peter Jäger im Vortrag:

freiefarbe.de

gamutmap.de

com2publish.ch

Colors / Farben in Adobe InDesign

Tutorial in English and German / Anleitung in Deutsch und Englisch

Deutsche Version siehe unten!
Tip of the week: How to use the Color Theme Tool to select the main colors of your image.

– Open Indesign CC and place your image.
– Select the Color Theme Tool and click on the image.
– The main 5 colors will be added to your Swatches.
(Go to WINDOW > COLOR > SWATCHES)

Here is a tutorial directly from Adobe: Indesign Color Themes

farben1e

Here are your possibilities:
– Select the arrow to choose different color combinations.
(Colorful, Bright, Dark, Muted)
– You can add this as a Theme to your Swatches.
– You can use these colors for a matching Gradient!

farben2e

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Our new i-adobe Ebook is available here – in English – including films on 72 pages:
EASY DOWNLOAD

Unser neues i-adobe book ist hier erhältlich – in Deutsch – inklusive Filme auf 72 Seiten: SICHERER DOWNLOAD

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Deutsche Version

Tipp der Woche: Wie man mit dem Farbeinstellungs-Werkzeug Farben aus einem Foto herausfiltern kann.

– Öffne Indesign CC und platziere ein Bild.
– Wähle das Farbeinstellungs-Werkzeug und klicke auf das Bild.
– Die 5 Hauptfarben werden in die Farbfelder “aufgenommen”.
(Siehe FENSTER > FARBE > FARBFELDER)

Hier ist ein Tutorial dazu direkt von Adobe: Farbpaletten in Indesign

farben1

Hier sind die Möglichkeiten:
– Unter dem Pfeil kann man verschiedene Farbkombinationen anwählen.
(Bunt, Hell, Dunkel oder Gedeckt)
– Man kann diese in die Farbfelder als Farbgruppe aufnehmen.
– Praktisch: man kann diese Farben z.B. für einen passenden Verlauf benutzen!

farben2

Adobe Pantone Spot Colors versus Pantone Spot Colors

Tutorial in English and German / Anleitung in Deutsch und Englisch

Deutsche Version siehe unten!
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English version:

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TIP OF THE WEEK: How to change a Pantone Color in to CMYK for the printing press

Were you ever confused when trying to change a Pantone Spot color into CMYK? You might have a Pantone Bridge book and look up the color conversion just to find out that this number does not match the Adobe numbers. Open the Swatch Options and change the Color Type as well as the Color Mode to Process and CMYK as shown below.

See our example using Adobe InDesign:

IndesignE

In short: my Pantone Bridge book shows the breakdown of 1777C as: C:0 / M:68 / Y: 28 / K: 0 > versus my Adobe InDesign, Illustrator and Photoshop which show: C:0 / M: 73 / Y: 31 / K:0 – as shown above!

This does not seem like much but, can be confusing! I simply use the Adobe conversion and put my Pantone book back into the book shelve until they solve this issue. Unfortunately, I didn’t find a better solution yet…

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Deutsche Version:

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TIP OF THE WEEK: Wie man eine Pantone Vollton Farbe in eine Prozessfarbe CMYK für den Offsetdruck umwandeln kann

Waren Sie jemals verärgert als Sie Ihre Pantone Farbe in eine CMYK Farbe umwandeln wollten? Vermutlich hatten Sie Ihren Pantone Color Bridge Fächer offen, suchten den CMYK Breakdown und waren erstaunt, dass Ihr Pantone Bridge Fächer komplett andere Nummern aufzeigt als Ihre Adobe Programme? Öffnen Sie Ihre Farbfelder und Ihre Optionen damit Sie den Farbtyp und Farbmodus auf Prozess und CMYK ändern können. Siehe Bild unten!

Hier ist ein Beispiel mit Adobe InDesign:

IndesignD

In kürze: mein Pantone Bridge Fächer zeigt den Breakdown von meiner Pantone Farbe 1777C als: C:0 / M:68 / Y: 28 / K: 0 > hingegen mein Adobe InDesign, Illustrator und Photoshop zeigen: C:0 / M: 73 / Y: 31 / K:0 – wie sie beim Bild oben sehen können.

Dies scheint kein grosser Unterschied zu sein, kann aber verwirren! Wir benutzen ganz einfach den Adobe Breakdown und stellen unser Pantone Bridge Fächer zurück ins Büchergestell. Bis jetzt fand ich leider noch keine bessere Lösung…

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Clean up Swatches automatically / Farbfelder automatisch aufräumen lassen!

Tutorial in English and German / Anleitung in Deutsch und Englisch

Deutsche Version siehe unten!
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English version:

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TIP OF THE WEEK: How to clean up color Swatches in InDesign and Illustrator

Ever had a huge amount of colors in your Swatch-box in an InDesign or Illustrator document and had no idea which colors to delete?

In order to provide the printer or another designer a clean working file, it is advisable to remove unnecessary color swatches.

The answer is simple: Go to MENU > WINDOW > and open the Swatches.
1. Select all Unused. 2. Click on the trash can.
All colors which you didn’t use in your document are now deleted in your swatch box automatically!

UnusedSwatches

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TIP 2: How to use Global Colors in Adobe Illustrator – here is a cool trick: GLOBAL COLORS

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Deutsche Version:

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TIPP DER WOCHE: Wie man in Adobe InDesign und Illustrator Farbfelder aufräumt

Hatten Sie jemals Ihre Farbfelder in InDesign oder Illustrator so vollgeladen mit Farben, dass Sie nicht mehr wussten, welche Farben in Ihrer Datei verwendet wurden?

Die Lösung ist einfach: gehen Sie zu MENU > FENSTER > und öffnen Sie das Bedienfeld Farbfelder.
1. Alle nicht verwendeten auswählen. 2. Klicken Sie auf den Papierkorb.
Alle Farben die in Ihrem Dokument nicht benutzt werden, wurden somit aus Ihrem Farbfeld-Bedienfeld automatisch gelöscht!

Um der Druckerei oder einem anderen Designer eine saubere Datei zu schicken, ist es ratsam, unnötige Farbfelder zu löschen.

NichtgebrauchteFarbfelder

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TIPP 2: Wie man globale Farben in Illustrator benutzt. Ein cooler Trick: GLOBALE FARBEN

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Color Profiles / Farbprofile

Tutorial in English and German / Anleitung in Deutsch und Englisch

Deutsche Version siehe unten!

English Version:
Color profiles are necessary to maintain optimal color quality for both print and digital. The following is a brief overview for beginners in Adobe.

RGB = Red, Green and Blue color mode is based on light primarily for digital display and often used with the following color profile: sRGB. (Standard RGB). This profile ensures consistency across a wide range of monitors and displays for websites, apps, video-games, etc.

sRGB is also a preferred choice by many designers if your image will be used in office programs such as Microsoft Word and on the internet. The colors display correctly on the web, has the simplest workflow and looks fine in print. BUT! It has a smaller color space than ADOBE RGB. The latest trend: simply place jpgs, sRGB, 72 images into Indesign and let Indesign converting it into CMYK for the printing press when exporting the file into a print-ready PDF.

CMYK = Cyan, Magenta, Yellow and Key (Black) color mode is based on ink primarily for use with an actual printing press and will often require color profile and/or conversion provided by the printer.

ASSIGN PROFILES: allows you to check how the colors react in your image. Assigning a color profile shows you the result, without changing the colors permanently. ASSIGN PROFILES is like putting a sticker on your image – if someone takes that sticker away, your image returns to the original setting. TIP: ASSIGN PROFILES is ideal to check how the your colors react to a different color profile.

Screen Shot 2014-02-20 at 4.18.53 PM

INFO: Changing the mode from RGB into CMYK in Photoshop is a crucial step. (RGBs contain approx. 16 millions of colors, CMYK approx. 4000 to 6000). Therefore, it is recommended to leave your Photoshop (psd) file in RGB as long as possible and keep all the layers, paths and masks.

Once your Photoshop (psd) file is completed; save out a PSD or Tiff copy and flatten it to one layer.

Step 2: Open your flattened Tiff file. Go to Menu > Edit > Convert to Profile and select your CMYK color profile. (In our case: FOGRA 39. To find out which color profile you should choose: contact your printer directly, as the correct color profile will depend on a number of variables including your paper choice, printing press and location!)

Screen Shot 2014-02-20 at 4.19.42 PM

CONVERT TO PROFILE: converts your colors permanently into another color profile!
The document will be converted to and tagged with this new profile.

Step 3: Make sure your Tiff has the correct resolution for print (300dpi) and place your Tiff file at 100% size into your Adobe InDesign Layout. (Enlarging or reducing a Tiff Image in InDesign will usually result in quality loss.)

Tip 1: Article on How to resize a pixel image
Tip 2: Article on How to make a PDF/X

IMPORTANT: to maintain color consistency throughout the entire Creative Suite Design programs, make sure you synchronise your Creative Suite Color settings in Adobe Bridge. Open Adobe Bridge and go to Menu > Edit > Creative Suite Color Settings. Click on the box “Show expanded List of Color Settings Files” and make your selection.

Additional info and download options for offset printing color profiles in Europe: European Color Initiative. Please download and install the archive ECI Offset 2009. In case you are not sure which ICC profile for offset printing to use, it is recommended to use ISO Coated v2 300% (ECI). it is crucial to keep yourself informed on the latest news by visiting this website if you’re working with European printing houses: www.eci.org .

Additional Info for color profiles in the United States: INTERNATIONAL COLOR CONSORTIUM

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Deutsche Version!

Farbprofile zu verstehen ist wichtig, um optimale Farbqualität im Druck oder Web zu erhalten. In diesem Tutorial diskutieren wir beides, aber auf einem Niveau für Anfänger.

RGB = Rot, Grün und Blau sind sogenannte additive Lichtfarben, werden für Monitore gebraucht und meistens im folgenden RGB Profil: sRGB. (Standard RGB) Dies ist eine kluge Wahl, solange man ein Bild für den Bildschirm benutzt, zum Beispiel für Webseiten, Apps, Videogames usw.

sRGB ist auch eine sichere Option, wenn du dein Bild in Office Programmen wie Microsoft Word benutzen und auf dem Internet zeigen möchtest. Adobe RGB hat einen grösseren Farbraum im Grün-Bereich, die Farben werden dadurch verstärkt auch im Kontrast, was beim Drucken je nach dem positiv sein kann, aber wird auf dem Internet deine Farben nicht korrekt zeigen.
Ein neuer Trend hier im deutschen Raum heisst: Medien-neutrales-Arbeiten Check it out!

CMYK = Cyan, Magenta, Yellow (Gelb) und Key (Schwarz) sind subtraktive Prozessfarben, die in einer professionelle Offsetdruckmaschine benutzt werden.

PROFILE ZUWEISEN: Ermöglicht die Auswahl eines anderen Profils. Die Anwendung weist dem Dokument das neue Profil zu, ohne die Farben in den Profilfarbraum zu konvertieren. Das Erscheinungsbild der Farben auf Ihrem Monitor kann sich dadurch erheblich verändern.

AdobeRGB

PROFIL ZUWEISEN WIE EINE ETIKETTE – wenn man diese wegnimmt kehrt das Bild wieder in den Ursprung zurück. TIPP: ZUWEISEN ist IDEAL um anzuschauen wie sich die Farben in einem anderen Farbprofil verhalten.

INFO: Der Moduswechsel von RGB zu CMYK in Photoshop ist ein heikler Punkt.
(RGB hat ca. 16 Millionen von Farben, CMYK nur ca. 4000 bis 6000). Darum ist es empfohlen das Photoshop (psd) Dokument in RGB zu lassen und alle Ebenen, Pfade und Masken zu behalten.

Sobald du mit dem Bearbeiten ihres Photoshop (psd) Dokuments fertig bist, speicherst du eine PSD oder Tiff Kopie und reduzierst es auf eine Ebene.

2. Öffne deine Tiff Datei. Geh zum Menu > Bearbeiten > in Profil umwandeln und wählen dein CMYK Farbprofil für deine Tiff Datei. (In unserem Fall: FOGRA 39. Um das korrekte Farbprofil zu erfahren: frag unbedingt deine Offset-Druckerei, denn das korrekte Farbprofil hängt vom Papier, der Druckmaschine und dem Land ab!)

Fogra39

IN PROFIL UMWANDELN: Konvertiert die Dokumentfarben in ein anderes Profil!
D.h. du rechnest die Farbwerte in den anderen Farbraum um. Das gewählte FARBPROFIL wird mit diesem Befehl permanent umgewandelt.

3. Vergewissere dich, dass dein Tiff Bild die korrekte Resolution für den Druck aufweist (300dpi) und platziere dein Tiff zu 100 % Grösse in dein Adobe InDesign Layout. (Vergrössern oder verkleinern eines Tiff Bildes in InDesign kann auch Qualitätsverlust erzeugen).

Tipp 1: Artikel Wie man ein Pixel Bild vergrössert oder verkleinert
Tipp 2: Artikel Wie man ein PDF-X für die Druckerei erstellt

WICHTIG: Um die Farbprofile in allen Creative Suite Design Programme konsistent zu halten, ist es wichtig die Creative Suite Farbeinstellungen in Adobe Bridge zu synchronisieren . Öffne dein Adobe Bridge Programm und gehe zum Menu > Bearbeiten > Creative Suite-Farbeinstellungen. Wähle dann die Box “Erweiterte Liste mit Farbeinstellungsdateien anzeigen” und dein gewünschtes Farbprofil.

Um deine gewünschten Farbprofile für den Offsetdruck herunterzuladen und mehr Informationen – findest du hier der Link zur Webseite > European Color Initiative.
Tipp: Die ECI Offset 2009 Farbprofile herunterladen und installieren. Im Zweifelsfall ist das ISO Coated v2 300% (ECI) das richtige Farbprofil. Es ist wichtig, sich immer via www.eci.org auf dem neuesten Stand zu halten.
Gratis Leitfaden für die Erstellung von PDF-X: PDF-X READY LEITFADEN